Durch fehlende Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron entstehender männlicher Pseudohermaphroditismus.
Bei Geburt zeigt sich eine proximale Hypospadie, eine blind endende Vagina und hypoplastische Genitale. Die Hoden liegen labioskrotal oder inguinal. Ein Uterus ist nicht vorhanden.
Mit Beginn der Pubertät entsteht eine zunehmende Maskulinisierung (Stimmbruch, Genitalwachstum, Hodendeszensus und Wachstum des Skrotums) durch die Umwandlung des Testosterons durch die 5α-Reduktase in der Haut. Eine Gynäkomastie entsteht nicht.
Bei Festlegung auf das männliche Geschlecht Substitution mit Dihydrotestosteron oder höher dosiertes Testosteron zur Stimulation des Genitalwachstums. Weiterhin frühe Operation der Hypospadie.
Bei Festlegung auf das weibliche Geschlecht und späterer Diagnose ist die Orchiektomie und weibliche Hormonsubstitution möglich.
| Testikuläre Feminisierung | Inhalt | Vanishing testis |
Sie haben nicht gefunden, was Sie suchen?
Mit nachstehender Google-Suchmaske können Sie diese Webseite (www.urologielehrbuch.de) durchsuchen, alternativ das Internet (Web).
Letzte Aktualisierung
Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de