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Zusammenfassende Literatur Aminoglykoside: (Simon und Stille, 1997).
Gentamicin ist bakterizid durch Hemmung der bakteriellen Proteinbiosynthese durch Bindung an 30S Untereinheit, zusätzlich Schädigung der Zellwand.
E. Coli, Klebsiellen, Proteus, Enterobakterien, Pseudomonas, Staphylokokken (auch MRSA).
Keine gute Wirksamkeit gegen Streptokokken, Hämophilus, Anaerobier.
idealer Kombinationspartner mit Acylaminopenicillinen oder Cephalosporinen der 3. Generation bei lebensgefährlichen oder therapieresistenten Infektionen (Pyelonephritis, Prostatitis, Fournier´sche Gangrän,... ).
Als Monotherapie bei Harnwegsinfektionen, wenn das Antibiogramm es erfordert.
Oral kaum Resorption, nach i. v.-Gabe gute Verteilung, aber schlecht Knochen- und ZNS-gängig. Unveränderte renale Elimination (Dosierung nach Nierenfunktion). HWZ 2 h.
Gentamicin ist reversibel nephrotoxisch, es entstehen Proteinurie und Kreatininanstieg. Die einmalige Gabe der Tagesdosis ist weniger toxisch.
Gentamicin ist potentiell irreversibel ototoxisch, die einmalige Gabe der Tagesdosis ist weniger toxisch. Neurotoxisch mit Atemlähmung bei Myasthenie.
Allergien. Bei schneller i. v.-Injektion ist eine Atemlähmung möglich (Antidot Kalziumglukonat).
terminale Niereninsuffizienz, Innenohrschäden, Gravidität, Myasthenia gravis.
Vorsicht vor gleichzeitiger Gabe von Gentamicin mit anderen nephrotoxischen oder ototoxischen Medikamente: Amphotericin B, Ciclosporin, Cisplatin, Schleifendiuretika.
2–3 mg/kgKG 1–0–0 i. v. bei normaler Nierenfunktion. Kontrolle des Talspiegels vor der dritten Gabe zum Ausschluss der Kumulation (<2 mg/l). Die einmalige Dosierung hat ggü. der mehrmalig täglichen Dosierung weniger Nebenwirkungen bei gleicher oder besserer Wirkung (Santucci und Krieger, 2000).
Eine Dosisreduktion bei Niereninsuffizienz mit Kontrolle des Talspiegels ist zur Vermeidung von toxischen Nebenwirkungen wichtig.
Gencin, Gentamicin-Generika, Refobacin.
| Carbapeneme | Inhalt | Tetracycline |
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Dr. med. Dirk Manski
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