Zusammenfassende Literatur: (Berde und Sethna, 2002) (Dertwinkel u.a., 2002) (Harrison, 2001) (Simanski und Neugebauer, 2003).
Die International Association for the Study of Pain definiert Schmerz als eine ,,Unangenehme sensorische und emotionale Erfahrung, die entweder mit einer tatsächlichen oder potentiellen Gewebeschädigung verbunden ist oder als eine solche beschrieben wird.``
Die Zellkörper der Nozizeptoren liegen in den Spinalganglien. Im Hinterhorn des Rückenmarkes erfolgt die Umschaltung auf das nächste Neuron. Das zweite Neuron zieht zum Thalamus, dort weitere Umschaltung und Projektion in den Kortex.
dieser Schmerz entsteht durch die Reizung von peripheren Nozizeptoren, die Reizübertragung geschieht über sensible Nerven. Typisch ist eine zweigipflige Schmerzempfindung (stechend-brennend, dann dumpf), die Schmerzen sind gut lokalisierbar. Der somatische Schmerz zeigt ein gutes Ansprechen auf NSAID und Opioide.
entsteht durch eine Nozizeptorenreizung von inneren Organen, z. B. durch Kompression, Dehnung, Ischämie oder Infiltration. Die Reizübertragung geschieht über afferente sympathische und parasympathische Fasern. Typisch für den viszeralen Schmerz sind dumpfe, schlecht lokalisierbare krampfartige Schmerzen, häufig vegetative Begleitreaktionen durch die gemeinsame Innervation.
entsteht durch die Schädigung von Nervengewebe, z. B. Kompression oder durch Nebenwirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie. Typisch für den neuropathischen Schmerz sind brennende anfallsartige Schmerzen im Innervationsgebiet, weiterhin Parästhesien, Hyperästhesien und ein schlechtes Ansprechen auf Opioide.
zentral (psychisch) entstehendes Schmerzempfinden ohne körperliche Reizung des Schmerzsystems.
und damit der Produktion von Prostaglandinen. Die Hemmung der COX findet v. a. peripher statt, aber auch im Hinterhorn des RM und im ZNS. Alle NSAID werden in deutlich höheren Dosierungen verwendet, als für die COX-Hemmung notwendig wäre, daher bestehen weitere unklare Wirkungsprinzipien.
wichtige physiologische Funktionen in fast allen Organen: Niere, Magen, Thrombozyten, Endothel,...
ASS > Naproxen = Piroxicam > Diclofenac = Ibuprofen
ASS (irreversibel) >> restliche NSAID (reversibel)
pseudoallergische Reaktionen, Analgetika-Asthma
Volumenretention, Senkung der Nierendurchblutung und Einschränkung der Nierenfunktion
Indometacin > Meloxicam > Ibuprofen = Diclofenac > Naproxen
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Dr. med. Dirk Manski
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