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Zusammenfassende Literatur: (Berde und Sethna, 2002) (Dertwinkel u.a., 2002) (Harrison, 2001) (Simanski und Neugebauer, 2003).
Berücksichtigung der Nebenwirkungen, der Grunderkrankung und nicht-medikamentöser Maßnahmen
1 g alle 6 h: oral, Supp., i. v. Bei viszeralen Schmerzen, bei KI für NSAID wie Niereninsuffizienz, GI-Ulzera, Herzinsuffizienz, Schwangerschaft, KM-Erkrankungen.
750 mg alle 4 h p.o., Supp., i. v. Bei viszeralen Schmerzen, bei KI für NSAID wie Niereninsuffizienz, GI-Ulzera, Herzinsuffizienz.
Ibuprofen 600 mg alle 8 h p.o., Supp. oder Diclofenac 50 mg alle 8 h p.o., Supp. Bei Knochenschmerzen, Entzündungsschmerzen. Bei erhöhtem Risiko für eine GI-Blutung ist Omeprazol 20 mg 0–0–1 p.o. als Prophylaxe notwendig.
Tramadol ret. 100–200 mg 1–0–1 p.o., Tilidin/Naloxon 100–200 mg 1–0–1 p.o. oder Dihydrocodein ret. 60–120 mg 1–0–1 p.o..
Ein dauerhaftes Adjuvans gegen Obstipation ist notwendig.
retardiert ab 30 mg 1–0–1 p.o. oder unretardiert ab 10 mg mit 4 h Wirkdauer
Basismaßnahmen sind ausreichend Bewegung und eine hohe Flüssigkeitszufuhr.
Zusätzlich werden u.g. Laxantien nach Wirkung dosiert.
Natriumpicosulfat 10–20 Trp, Lactulose 1–3 Esslöffel, Macrocol 1–3 Beutel.
Zur Vermeidung von Nebenwirkungen können Laxantien in geringerer Dosis kombiniert werden: z. B. Lactulose morgens mit Natriumpicosulfat oder Macrocol am Abend.
vor einer antiemetischer Therapie ist eine Überprüfung von behandelbaren Ursachen des Erbrechens wie Ileus, Soor, Urämie, Hyperkalziämie, Hirnmetastasen, psychische Reaktionen... notwendig.
Die Therapie mit Fentanyl oder Buprenorphin kann transdermal durch Pflastersysteme erfolgen, diese werden alle 2–3 Tage gewechselt.
das Wirkmaximum entsteht nach 8–16 h, kutane Depots können Eliminationshalbwertzeiten von bis zu 20 h verursachen.
ideal bei Schluckstörungen oder häufigem Erbrechen. Weiterhin ist eine geringere Rate an GI-Nebenwirkungen beschrieben.
es ist keine schnelle Dosisadaptation möglich, somit besteht keine Indikation in der postoperativen Schmerztherapie oder bei stark wechselnden Schmerzen.
Beginn der Therapie bei opioidnaiven Patienten mit Fentanyl 12–25 μg/h oder Buprenorphin 35 μg/h.
Zunächst wird die Therapie gemäß dem WHO-Stufenschema mit NSAID und Opioiden begonnen. Bei fehlender Besserung ist der Zusatz von folgenden Adjuvantien zu erwägen:
trizyklisches Antidepressivum, Dosierung zu Beginn 25 mg 0–0–1, jeden Tag um 25 mg steigern bis zum Erreichen von 100–150 mg 0–0–1.
Antikonvulsivum, 300–800 mg 1–1–1 nach einschleichender Dosierung.
| Schmerztherapie (2/6) | Inhalt | Morphin |
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Dr. med. Dirk Manski
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