die bilaterale Nierenagenesie (Potter-Syndrom) ist eine seltene, immer tödlich verlaufende, Fehlbildung mit fehlender Nierenanlage beidseits (Potter, 1965).
Prävalenz von 3 bis 15/100 000 Geburten für die bilaterale Nierenagenesie, 2 bis 20/100 000 Geburten bei bilateraler Nierendysgenesie. Jungen mit 75 % der Erkrankungsfälle häufiger.
wahrscheinlich rezessiver Erbgang, Geschwister von Kindern mit bilateraler Nierenagenesie sind in 3,5 % ebenfalls betroffen. Das Fehlen des metanephritischen Blastems oder einer Ureterknospe ausgehend vom Wolff’schen Gang führt zu einer komplett fehlenden Nierenanlage.
Das Oligohydramnion und/oder die fehlende Prolinproduktion der Niere führt zu einer Lungenhypoplasie, zur respiratorischen Insuffizienz und zur Potter-Facies der Kinder.
fetaler Ultraschall, postnataler Ultraschall, statische Nierenszintigraphie mit DMSA.
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Dr. med. Dirk Manski
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