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Carboplatin besitzt ähnliche Eigenschaften wie Cisplatin. Es führt zu Reaktionen mit der DNA (kovalente Bindungen zwischen dem Doppelstrang) und damit zur Verhinderung der DNA-Replikation, Strangabrüchen und Zelltod.
Die Hauptnebenwirkung ist die Suppression des Knochenmarks. Das Thrombozyten- und Leukozyten-Nadir ist 2–3 Wochen nach Gabe zu beobachten. Die Erholung dauert 5–6 Wochen.
Nephrotoxizität, Neurotoxizität oder Erbrechen sind geringer als bei Cisplatin ausgeprägt. Weitere Nebenwirkungen sind allergische Reaktionen, die Induktion von Zweittumoren, genotoxische Wirkungen (6 Monate Kontrazeption werden in der Fachinformation empfohlen).
Allergie gegen Carboplatin, schwere Niereninsuffizienz (GFR unter 20 ml/min), blutende Tumoren, schwere Knochenmarksinsuffizienz.
die Dosierung von Carboplatin erfolgt nach der Formel von Calvert. Bei der Therapie des Seminoms Stadium I wird ein AUC-Wert (area under the curve) von 7 gewählt, die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) in ml/min bestimmt:
Carboplatin [mg] = AUC-Wert × (GFR + 25)
Axicarb, Carboplatin-Generika, Neocarbo, Ribocarbo.
| Bleomycin | Inhalt | Mitomycin C |
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Dr. med. Dirk Manski
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