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Zusammenfassende Literatur: (Aspera u.a., 2002) (Rufford und Cardozo, 2004).
Urethrale Divertikel der weiblichen Harnröhre gehen meist von periurethralen Drüsen der distalen Harnröhre aus und breiten sich in dem Raum zwischen endopelviner und periurethraler Faszie aus.
Divertikel der weiblichen Harnröhre entstehen meist aus entzündeten Harnröhrendrüsen. Die Öffung des Divertikels mündet meist posterior-lateral in die distale oder mittlere Harnröhre. Wiederkehrende Entzündungen und Verlegungen der Divertikelöffnung führen zur Größenzunahme innerhalb der endopelvinen und periurethralen Faszie. Die Faszienbegrenzung des Divertikels führt zu einer circumferentiellen Ausbreitung um die Harnröhre. Die Größe der Divertikel liegt zwischen wenigen Millimetern bis mehreren Zentimetern.
Selten, in Fallberichten wurden auch Spontanremissionen berichtet.
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Vaginale Raumforderung durch ein Harnröhrendivertikel der distalen Harnröhre. Mit freundlicher Genehmigung, Prof. Dr. R. Harzmann, Augsburg. |
Die Inzision des Divertikels bei 6 Uhr und Adaptation der Schleimhaut des Divertikels mit der Vaginalvorderwand (Marsupialisation) führt zu einer Hypospadie der Harnröhre. Aufgrund schlechterer Ergebnisse im Vergleich zur transvaginalen Exzision wird die Marsupialisation nur noch selten angewandt.
| Harnblasenverletzung | Inhalt | Meatusstenose Frau |
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Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de
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