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Estradiolderivat mit zytotoxischen Eigenschaften und östrogener Wirkung.
Hormonrefraktäres metastasiertes Prostatakarzinom.
orale Resorption zu 75 %, die Pro-Drug wird dephosphoryliert und das aktive Estramustin entsteht. Hohe Proteinbindung, HWZ 80 h. Hepatische Metabolisierung, biliäre und renale Ausscheidung.
keine Einnahme mit Milchprodukten. Keine Einnahme mit den Mahlzeiten (1 h vor oder 2 h danach).
Schwere Herz- oder Lebererkrankungen, Überempfindlichkeit gegen Estradiol, aktive Thrombophlebitis oder Thrombose, Lungenembolie in der Anamnese.
Monotherapie: Estramustin 140 mg 2–2–2 pro Tag. Nach gutem Ansprechen kann eine Erhaltungstherapie mit verringerter Dosierung von 2–0–2 fortgeführt werden.
In Kombinationstherapien wird meist eine geringere Dosierung von Estramustin gewählt, z. B. mit Docetaxel beträgt die Dosierung von Estramustin 140 mg 1–1–1. Aktuelle Studien konnten keinen Vorteil für die Kombination mit Docetaxel in Vergleich zur Monotherapie mit Docetaxel nachweisen.
Cellmustin, Estracyt, Estramustin-Generika, Multosin.
| Docetaxel | Inhalt | Gemcitabin |
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Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de
Aufgrund zahlreicher E-Mail Anfragen bezüglich der Diagnose und Therapie urologischer Krankheiten habe ich ein Urologie-Forum eingerichtet, in welchem Sie anonym Fragen stellen können, welche von mir beantwortet werden. Bitte verzichten Sie auf zukünftige Anfragen per E-Mail und benutzen Sie das Forum.