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Im Rahmen von autoerotischen Handlungen oder bei geistiger Verwirrung werden Fremdkörper (lat. Corpus alienum) in die Harnröhre eingebracht, welche dort belassen werden oder entgleiten. Die Fremdkörper können in die Harnblase dislozieren.
Nicht jeder Patient gibt von sich heraus Hinweise auf die Manipulation, sondern berichtet über Miktionsbeschwerden, Hämaturie oder Schmerzen. Im Zweifel muss eine Zystoskopie oder Bildgebung (Röntgen-Abdomen) erfolgen [Abb. Röntgen-Übersicht mit Harnblasen-Fremdkörper].
Je nach Größe und Stabilität des Fremdkörpers erfolgt die endoskopische Entfernung [Abb. endoskopische Fremdkörperentfernung] oder Sectio alta [Abb. Kabel in der Harnblase].
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Links: Zystoskopie eines Fremdkörpers (Kerzenfragment) in der Harnblase. |
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Links: in die Harnröhre eingeführtes Kabel, welches durch eine intravesikale Knotenbildung nicht mehr entfernt werden konnte. |
| Trauma Harnblase | Inhalt | Harnröhrendivertikel |
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Dr. med. Dirk Manski
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