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Zusammenfassende Literatur Verletzung der Harnblase: (Machtens u.a., 2000).
Harnblasenverletzungen treten häufig im Rahmen von Beckenfrakturen auf. Seltenere Verletzungsmuster sind Schuss- oder Stichverletzungen oder im Rahmen von Operationen (TUR, Beckenoperationen).
die Verletzung der Harnblase im Rahmen der Beckenfraktur entsteht durch die Perforation von Frakturfragmenten. Die Verletzung ensteht meist extraperitoneal.
bei gefüllter Harnblase kann durch eine Prellung des Unterbauches die Druckerhöhung in der Harnblase zu einer Harnblasenruptur führen. Dies ist meist eine intraperitoneale Harnblasenruptur und am Harnblasendach lokalisiert.
Beckenschmerzen, Instabilität bei Kompression der Beckenschaufeln, Schock, gluteale Hämatome, Unterbauchdruckschmerz.
Makrohämaturie, fehlende Urinproduktion, Unterbauchschmerzen, Peritonitis, steigende Retentionsparameter durch Kreatininresorption.
Rö-Becken, Urogramm, Urethrogramm, MCU und/oder Abdomen-CT [Abb. CT-Abdomen mit Harnblasenruptur.
Bis auf das Urethrogramm können alle Untersuchungen mit einem CT-Abdomen unter Füllung der Harnblase mit Kontrastmittel ersetzt werden.
kleinere extraperitoneale Harnblasenrupturen können durch Einlage eines dicklumigen transurethralen Dauerkatheter geheilt werden. Wichtig ist der Ausschluss von Frakturfragmenten, welche in die Harnblase hineinragen und weiterhin die Harnblasenperforation unterhalten.
größere extraperitoneale und alle intraperitonealen Harnblasenrupturen werden operativ versorgt.
Als operativer Zugang bietet sich bei ausschließlicher Harnblasenverletzung die mediane Unterbauchlaparotomie an. Die Bauchhöhle wird auf weitere Verletzungen untersucht. Der Apex der Harnblase wird eröffnet und die Verletzung der Harnblase in drei Schichten repariert (Mukosa – Muscularis – Peritoneum).
| Harnblasenekstrophie | Inhalt | Corpus alienum |
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English Version: Bladder injury
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Dr. med. Dirk Manski
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