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Zusammenfassende Literatur: (Kuntz, 2006).
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Die Indikation zur Laservaporisation der Prostata unterscheidet sich prinzipiell nicht von der TURP:
Keine Laserung der Prostata bei Indikationen zur Adenomektomie: sehr große Adenome (>75 ml), operationspflichtige Harnblasendivertikel, große Harnblasensteine, Leistenhernie bei gleichzeitig geplanter Versorgung und Kontraindikation für eine Steinschnittlagerung. Weitere Kontraindikationen: geringe Lebenserwartung, floride Harnwegsinfektion.
Ausschluss oder Therapie einer Harnwegsinfektion. Steinschnittlage. Spinal- oder Vollnarkose. perioperative Antibiotikaprophylaxe: zum Beispiel Ciprofloxacin 500 mg 1–0–1 p.o. Da die Vaporisation nekrotisches Gewebe hinterlässt, begünstigt dies eine Infektion. Empfehlenswert ist eine niedrig-dosierte Antibiose für mindestens 7 Tage.
Die Lasersonde wird über ein Resektoskop mit kontinuierlichem Spülfluß, Arbeitseinsatz und 30 Grad Optik eingeführt. Die Vaporisation beginnt am Harnblasenhals und wird zirkulär bis zum Apex fortgeführt. Dies garantiert einen guten Spülfluß zum Abtransport der Vaporisationsbläschen [Abb. 1.8]. Einlage eines 18 Dauerkatheters nach Abschluss der Vaporisation.
die intraoperative Blutungsgefahr ist stark reduziert. Im Verlauf können jedoch nach Abstoßung der Nekrosen interventionspflichtige Blutungen unter Antikoagulation auftreten.
bis zur Abstoßung der Nekrosen in der Prostataloge ist die Gefahr von Infektionen erhöht. Eine niedrig-dosierte Antibiose über 7 Tage ist empfehlenswert.
persistierender Harnverhalt durch unzureichende Gewebeabtragung. Schließmuskelverletzung mit Harninkontinenz.
| TURP | Inhalt | Adenomektomie |
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English Version: greenlight laser vaporization of the prostate
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Dr. med. Dirk Manski
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