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frühzeitige Mobilisation. Thromboseprophylaxe. Katheter- und Wunddrainagenentfernung am 1.pOP. Kostaufbau ab 2. pOP. Demissio je nach Operation ab 4. pOP möglich.
Schmerzmittel nach WHO-Stufenschema, z. B. Metamizol und Tramadol.
laparoskopische Operationen bieten im Vergleich zur offenen Chirurgie ein vergleichbares Spektrum an Nebenwirkungen. Reduziert sind die Komplikationen durch den operativen Zugang (Wundinfektion, Schmerzen, Bauchwandhernien). Die reduzierte Blutungsmenge ist u.a. auf die Operation unter einem erhöhtem Druck zurückzuführen. Insgesamt ist die Rekonvaleszenz nach laparoskopischer Operation schneller.
eine Vielzahl von Komplikationen (Darmverletzung, Gefäßverletzung) kann durch die Etablierung der Pneumoperitoneums mit Hilfe der Verres-Kanüle ausgelöst werden. Ursächlich sind Fehllagen der Verreskanüle, adhärente Darmschlingen, versehentlich tiefes Vorstoßen des ersten Trokars u. v. m. Vor der Anwendung der Verres-Kanüle und blindes Einführen des ersten Trokars kann nur gewarnt werden, sicherer ist die offen-chirurgische Technik für die Etablierung des Pneumoperitoneums.
der erhöhte intraabdominelle Gasdruck führt zu folgenden pathophysiologischen Veränderungen, welche bei entsprechenden Grunderkrankungen eine Dekompensation auslösen können:
Blutdruckabfall, Herzinsuffizienz, Venenthrombose.
Pneumothorax, Pneumomediastinum.
das Eindringen von CO2 in Gewebeschichten verursacht ein Emphysem und die Ausbildung einer Hyperkapnie. Dies kann meist durch eine Steigerung des Atemminutenvolumen kompensiert werden.
neben der versehentlichen direkten Koagulation können auch durch indirekte Mechanismen eine Stromschädigung entstehen. Ursächlich sind dann eine unzureichene Übersicht über das stromführende Instrument, eine fehlerhafte Isolierung von Instrumentenschäften, elektrischer Kontakt zu weiteren intraabdominellen Instrumenten und elektrische Fehlströme im Abdomen mit thermaler Schädigung sensibler Strukturen wie Darm. Typischerweise entstehen Symptome durch die unbemerkte thermische Darmschädigung erst 5–7 Tage nach der Operation.
Die bipolare Koagulation bietet eine sichere Alternative zur monopolaren Koagulation und sollte auch vorzugsweise zum Einsatz kommen.
| Laparoskopie Technik | Inhalt | Dünndarm Anastomose |
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Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de
Aufgrund zahlreicher E-Mail Anfragen bezüglich der Diagnose und Therapie urologischer Krankheiten habe ich ein Urologie-Forum eingerichtet, in welchem Sie anonym Fragen stellen können, welche von mir beantwortet werden. Bitte verzichten Sie auf zukünftige Anfragen per E-Mail und benutzen Sie das Forum.