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Unter der Haut und Fettgewebe bedeckt die Fascia lata die Oberschenkelmuskulatur, die Fascia lata ist kranial am Leistenband befestigt. Oberflächliche Leistenlymphknoten liegen überhalb der Fascia lata, tiefe Leistenlymphknoten unterhalb entlang der großen Gefäße. Von der Fascia lata ziehen Bindegewebssepten in die Tiefe und grenzen folgende Kompartimente ab [Abb. 3.1]:
laterales Kompartiment mit M. iliacus, M. psoas major und N. femoralis.
mediales Kompartiment mit A. und V. femoralis.
der M. sartorius und die Adduktoren sind von einer eigenen Faszienloge umgeben.
Oberhalb der Fascia lata ziehen mehrere Arterien und Venen, welche in der Region des Hiatus saphenus zu den Vasa femoralis ziehen [Nummerierung siehe Abb. 3.2]: V. saphena accessoria lateralis (3), V. saphena magna (4), A. (+ V.) pudenda externa (5), Hiatus saphenus (6), A. + V. epigastrica superficiales (7), A. + V. circumflexa ilicae superficiales (8). Sensibel wird die Leiste durch Endäste des N. cutaneus femoris lateralis (1) und des N. genitofemoralis (2) versorgt.
Unter der Faszienloge des M. sartorius und lateral der Faszienlogen der Adduktoren liegt die Lacuna vasorum mit A. und V. femoralis, welche durch den Hiatus saphenus und durch weitere Faszienlücken die o.g. oberflächlichen Gefäße abgeben bzw. aufnehmen. Lateral der Lacuna vasorum liegt die Lacuna musculorum mit N. femoralis, M. psoas major und M. iliacus. Die Reihenfolge der großen Leitungsstrukturen von medial ist Vena femoralis, Arteria femoralis und Nervus femoralis (VAN) [Abb. 3.3].
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Abbildung 3.3: Tiefe Anatomie der Regio inguinalis. Abb. aus Gray’s Anatomy, Lea and Febinger 1918, Philadelphia, USA. |
| Anatomie Becken | Inhalt | DD Bauchschmerzen |
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Dr. med. Dirk Manski
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