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GnRH gelangt über den Portalvenenkreislauf in die Hypophyse und stimuliert dort die Freisetzung der Peptidhormone LH und FSH. LH (28 kDa) ist ein Glykoprotein, welches aus einer α- und β-Kette bestehen. Die α-Kette gleicht den anderen Hypophysenhormonen, die β-Kette vermittelt die biologische Wirkung des luteinisierenden Hormons. Die LH-Sekretion folgt der pulsatilen GnRH-Sekretion. LH bewirkt im Hoden die Testosteronsynthese, eine Hemmung der LH-Freisetzung erfolgt durch Testosteron und Inhibin.
Die LH-Bestimmung ist indiziert im Rahmen der erweiterte Labordiagnostik zur Erfassung von gonadalen Hormonstörungen, insbesondere bei nachgewiesenen Auffälligkeiten der FSH- oder Testosteronkonzentrationen.
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Dr. med. Dirk Manski
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