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Seltene, bereits pränatal zunehmende Dilatation der Harnblase, welche mit vesikoureteralen Reflux einhergeht. Der zunehmende Pendelurin zwischen Harnblase und Ureteren führt zu einer allmählichen Zunahme der Harnblasenkapazität und Ureterendurchmesser. Da die Megazystis sich nicht bei jedem Pat. mit vesikoureteralen Reflux ausbildet, werden folgende Kofaktoren zur Krankheitsentstehung vermutet: bakterielle Infektionen, Bindegewebserkrankungen oder perinatale cerebrale Hypoxie. Wenn die angeborene Megazystitis in Assoziation mit dem microcolon-intestinal hypoperistalsis syndrome auftritt, ist die Prognose quod ad vitam aufgrund intestinaler Obstruktion schlecht (Puri und Shinkai, 2005).
Nach der Geburt wird häufig mit einer Antibiotikaprophylaxe begonnen. Die operative Therapie (ab 6. Lebensmonat) richtet sich gegen den vesikoureteralen Reflux, eine Reduktion der Harnblasenkapazität ist nicht notwendig (Mandell et al, 1992).
| paraureterale Divertikel | Inhalt | Ekstrophie Harnblase |
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English Version: Congenital megacystis
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Dr. med. Dirk Manski
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