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Der Begriff Morbidität stammt aus dem Lateinischen: morbidus für krank. Die Morbidität ist eine Kenngröße der Epidemiologie zur Charakterisierung der Häufigkeit einer Erkrankung in einer bestimmten Gruppe (Population): Anzahl der Krankheitsfälle pro Gesamtbevölkerung pro Zeit, meist angegeben pro 1000 oder 100000 Personen und ein Jahr. Im erweiterten Sinne wird der Begriff Morbidität auch für z.B. das Nebenwirkungsspektrum von Operationen verwendet. Weitere sinnvolle Kenngrößen der Epidemiologie zur Krankheitshäufigkeit sind die Inzidenz und Prävalenz.
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Dr. med. Dirk Manski
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