Der Begriff Mortalität stammt aus dem Lateinischen: mortalitas das Sterben. Die Mortalität ist eine Kenngröße der Epidemiologie zur Charakterisierung der Sterbefälle in einer bestimmten Gruppe (Population).
Anzahl der Todesfälle pro Gesamtbevölkerung pro Zeit, meist angegeben pro 1000 oder 100000 Personen und ein Jahr.
In Deutschland beträgt die Sterberate ungefähr 10/1000.
Anzahl der Todesfälle pro Altersklasse pro Zeit, meist angegeben pro 1000 oder 100000 Personen und ein Jahr.
Ein Beispiel ist die Säuglingssterblichkeit, sie erfasst den Anteil der Kinder, die vor Erreichung des ersten Lebensjahres sterben (4/1000 im Jahr 2005 in Deutschland).
Anzahl der Todesfälle aufgrund einer Erkrankung pro Zeit, meist angegeben pro 1000 oder 100000 Personen und ein Jahr.
Ein Beispiel ist die Sterblichkeit an einem Prostatakarzinom (25/100000 im Jahre 2000 in Deutschland).
Anzahl der Todesfälle aufgrund eines Ereignisses, meist angegeben pro 1000 oder 100000 Ereignisse.
Ein Beispiel ist die Müttersterblichkeit, definiert nach WHO als „Tod einer Frau während der Schwangerschaft oder 42 Tage nach Schwangerschaftsende, unabhängig von der Dauer der Schwangerschaft oder dem Ort, an dem sie stattfindet oder die Maßnahmen, die in Bezug auf sie getroffen wurden, jedoch nicht wenn die Todesfälle auf Zufälle oder Versagen zurückzuführen sind.“ Die Müttersterblichkeit betrug 12 pro 100000 Gebärende 2003 in Deutschland
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Dr. med. Dirk Manski
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