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Zusammenfassende Literatur Mumps-Orchitis: (Manson, 1990).
Die Mumps-Orchitis ist eine akute virale Hodenentzündung als Komplikation der Parotitis epidemica (Mumps).
30% der Patienten mit Mumps nach der Pubertät erleben eine Orchitis.
Das Mumpsvirus ist ein Paramyxovirus, einsträngige RNA, neurotrop.
Sonographie und Doppler-Ultraschall der Hoden, bei klinischem Zweifel an der Diagnose Mumps können serologische Tests durchgeführt werden.
Bettruhe, Hodenhochlagerung und Kühlung, Antiphlogistika (Diclofenac o.ä.)
Leuprorelin (Vicari u. Mongioì, 1995) und Interferon-α (Ku u.a., 1999) wurden erfolgreich eingesetzt, um die Rekonvaleszenz und Prognose der Mumps-Orchitis zu bessern.
bei Azoospermie Versuch der testikulären Spermienextraktion mit IVF und ICSI.
Bei bilateraler Orchitis besteht die Gefahr einer Hodenatrophie mit Infertilität. Bei schwerer bilateraler Erkrankung kann ein hypergonadotroper Hypogonadismus entstehen.
| Akute Epididymitis | Inhalt | Fournier Gangrän |
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Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de
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