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Zusammenfassende Literatur Nierenarterienstenose: (Safian und Textor, 2001) (Textor und Wilcox, 2001).
Kontrolle der Hypertension mit Betablocker, Diuretika und ggf. ACE-Hemmer, welche jedoch bei beidseitiger Nierenarterienstenose oder Einzelniere kontraindiziert sind.
bei ischämischer Nephropathie oder unzureichender medikamentöser Kontrolle der Hypertension sollte eine Intervention erwogen werden. Besonders bei Einzelnieren oder bilateralem Befall ist die Gefahr der Niereninsuffizienz gegeben.
nach der Durchführung der DSA kann die PTA angeschlossen werden. Bei der fibromuskulären Dysplasie wird i. d. R. kein Stent verwendet. Bei der arteriosklerotischen Nierenarterienstenose wird die primäre Stent-Einlage empfohlen.
Heilung der arteriellen Hypertension nach PTA bei Arteriosklerose: Heilung 5–23 %, Verbesserung 30–70 %, keine Verbesserung 6–63 %. Verhinderung der ischämischen Nephropathie nach PTA bei Arteriosklerose: verbessert 15–43 %, stabil 26–50 %.
Mortalität 1–2 %, Notwendigkeit der chirurgischen Intervention in 5–20 %. Restenosierung mit Stent 5–20 %. Hämatom, femorale AV-Fistel, Kontrastmittel-Nebenwirkungen, Dissektion, akute Thrombose, Verschlechterung der Nierenfunktion bis zum Niereninfarkt. Retroperitoneale Blutung.
für eine erfolgreiche Operation sollte das Kreatinin unter 4 mg/dl liegen (Ausnahme: Nierenversagen durch ACE-Hemmer bei beidseitigen Stenosen).
Desobliteration und Streifenerweiterung oder Veneninterponat. Nicht bei signifikanter AVK oder Aneurysma der Aorta abdominalis.
mesenterico- oder coeliaco- oder spleno-renale Bypass-OP. Voraussetzung: laterales Angiogramm des Truncus coeliacus mit Ausschluss einer signifikanten Stenose. Bei Stenosen des Truncus coeliacus ist eine Anastomose der thorakalen oder supracoeliacalen Aorta mit der A. renalis möglich.
arterielle Hypertension nach Revaskularisation: Heilung 20–40 %, Verbesserung 50–70 %. Besserung der ischämische Nephropathie nach Revaskularisation: Verbesserung 20–60 %, Stabilisierung 30–50 %, Verschlechterung 10–25 %.
alle Risiken einer Laparotomie, kardiale Ischämie, cerebrale Ischämie, Mortalität 2 %–6 %.
In 50 % der Fälle schreitet die Obstruktion bei arteriosklerotischer Läsion fort, in 16 % erfolgt der komplette Verschluss. Je stärker die Obstruktion bei initialer Diagnose, desto wahrscheinlicher ist die Progression und der komplette Verschluss.
Die Prognose bei dialysepflichtiger Niereninsuffizienz durch Nierenarterienstenosen ist aufgrund von vaskulären Todesursachen schlecht: medianes Überleben von 27 Monaten, 5JÜR von 12 %.
| Nierenarterienstenose 2/3 | Inhalt | Nierenarterienaneurysma |
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Dr. med. Dirk Manski
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