Zusammenfassende Literatur Nierenlymphom: (Okuno u.a., 1995).
Seltene Manifestation eines Non-Hodgkin-Lymphoms, seltener Hodgkin-Lymphoms, in der Niere.
in 90 % hämatogene Manifestation, ein primäres Nierenlymphom ist sehr selten.
Aus multiplen kleineren Lymphomherden in der Niere entsteht durch Konfluation eine radiologisch sichtbare Raumforderung.
für ein Lymphom der Niere sind: bekanntes Lymphomleiden, iatrogene Immunsuppression, AIDS, Autoimmunerkrankungen, nach Bestrahlung oder Chemotherapie.
Befall einer einzigen Lymphknotenregion oder eines einzelnen extranodalen Organs (=IE)
Befall von mehreren Lymphknotenregionen oder Organregionen auf einer Seite des Zwerchfells
Befall von mehreren Lymphknotenregionen oder Organregionen auf beiden Seiten des Zwerchfells
Disseminierter Befall viszeraler Organe
entweder singulärer Herd, mehrere Herde, diffuse Infiltration der Niere mit Organvergrößerung oder direkte Invasion ausgehend von hilären Lymphknoten.
Typisch für ein Nierenlymphom sind: Splenomegalie, ausgeprägte retroperitoneale Lymphadenopathie oder eine Lymphadenopathie in einem anderen Areal.
entscheidend für die Diagnose und Vermeidung der Nephrektomie.
hypovaskularisierte Raumforderung, keine Routineuntersuchung.
kurative Strahlentherapie (ungefähr 40 Gy). 10JÜR ohne Krankheitsrezidiv 80 %.
Strahlentherapie der betroffenen Region in Kombination mit Chemotherapie (z. B. COPP/ABVD)
| Nierensarkom | Inhalt | Nierenmetastasen |
Sie haben nicht gefunden, was Sie suchen?
Mit nachstehender Google-Suchmaske können Sie diese Webseite (www.urologielehrbuch.de) durchsuchen, alternativ das Internet (Web).
Letzte Aktualisierung
Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de