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Zusammenfassende Literatur Peniskarzinom: (Culkin und Beer, 2003) (Doehn u.a., 2001) (Kroon u.a., 2005) (Pizzocaro u.a., 1997) (EAU-Leitlinien: Solsona u.a., 2004).
Aufgrund der kleinen Fallzahlen in den USA und Europa existieren keine prospektiven randomisierten Studien. Die Dauer der Remission ist leider begrenzt (6 Monate).
In fortgeschrittenen Tumorstadien mit Lymphknoten über 4 cm scheint die neoadjuvante Chemotherapie sinnvoll zu sein .
Folgende Kombinationen von Chemotherapeutika werden eingesetzt:
Zyklusdauer 21 Tage, 2–4 Zyklen
Methotrexat 25 mg/m2 am Tag 1 und 8
Bleomycin 10 U/m2 am Tag 1 und 8
Cisplatin 75 mg/m2 am Tag 1
Ergebnisse: n=45 mit 32 % OR und 9 % CR. 11 % letale Komplikationen (Haas u.a., 1999).
Zyklusdauer 1 Woche, 8–12 Zyklen
1 mg Vincristin am Tag 1
15 mg Bleomycin 6 und 12 Stunden nach Vincristin am Tag 1 (Cave kumulative Bleomycin-Maximaldosis).
30 mg Methotrexat am Tag 3.
in Analogie zu den Ergebnissen von Studien bei Plattenepithelkarzinomen in anderen Lokalisationen (Hals, Anus, Cervix) sind multimodale Therapiekonzepte möglich. Angewendet wird die neoadjuvante Chemotherapie bei fortgeschrittenen Tumorstadien, um eine komplette Resektion zu ermöglichen.
Regelmäßige Untersuchung des Lokalbefundes bei partieller Penektomie und der Leistenlymphknoten. Ergänzend kommen die Sonographie (Penis, Leiste, Leber) und die Computertomographie (Abdomen, Becken, Leiste) zum Einsatz. Bei fortgeschrittener Tumorerkrankung ist ggf. der Tumormarker SCC zur Verlaufskontrolle hilfreich.
Das Rezidiv der Erkrankung ist bei nicht durchgeführter Lymphadenektomie v. a. in der Leiste in den ersten 2 Jahren zu erwarten. Ein Lokalrezidiv kann auch viele Jahre nach partieller Penektomie entstehen.
die 5JÜR beträgt stadienabhängig 83 % (T1), 60 % (T2) und 40 % (T3).
Die 5JÜR beträgt in Abhängigkeit der Tumordifferenzierung 90 % (G1), 59 % (G2) und 17 % (G3).
das Risiko des Lymphknotenbefalls bei T2-Tumoren beträgt um die 50 %, weiterhin ist das Grading des Tumors und die Gefäßinvasion von entscheidender Bedeutung.
Das Risiko des Lymphknotenbefalls bei T1G1-Tumoren beträgt unter 6 %.
5JÜR 29 % bis 67 %. Dabei ist die Anzahl der befallenen Lymphknoten entscheidend für die Prognose, 67 % 5JÜR bei 1 oder 2 befallenen Lymphknoten vs. 39 % bei ausgeprägterem Lymphknotenbefall.
eine schlechte Prognose wird angezeigt durch die p53-Expression und die Telomerase-Expression.
| Peniskarzinom 3/4 | Inhalt | Buschke-Löwenstein-Tumor |
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Dr. med. Dirk Manski
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