Zusammenfassende Literatur: (Hatzimouratidis und Hatzichristou, 2007).
Orale Therapie der erektilen Dysfunktion.
Die Phosphodiesterase Typ 5 spielt eine entscheidende Rolle bei der Inaktivierung der Signaltransduktion der Erektion [siehe Kapitel Anatomie und Physiologie des Penis ]. Eine Hemmung bewirkt ein Überwiegen der erektilen Signaltransduktion und damit eine Verbesserung der Erektion. Der Wirkmechanismus verlangt somit für eine suffiziente Erektion eine sexuelle Stimulation, eine Restinnervation des Penis und einen funktionierenden Schwellkörper.
Alle unten genannten Phosphodiesterase-Hemmer hemmen potent und hoch spezifisch den Typ 5 der Phosphodiesterasen. Sie sind Therapieoption der ersten Wahl bei der medikamentösen Therapie der Erektile Dysfunktion.
Kopfschmerzen sehr häufig. Schwindel häufig.
Sehstörungen (Unschärfe, Farbsehen) häufig. Gelegentlich Augenschmerzen.
Herzklopfen häufig, Flush sehr häufig. Selten klinisch bedeutsame Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris oder Sekunden-Herztod: der Zusammenhang oder die Kausalität von Phosphodiesterasehemmer ist schwierig zu beurteilen.
häufig verstopfte Nase, häufig Sodbrennen oder Dyspepsie. Selten prolongierte Erektion. Sehr selten schwere allergische Hautreaktionen.
Phosphodiesterasehemmer verstärken die blutdrucksenkende Wirkung von Nitraten. Die gleichzeitige Gabe von Nitraten und Phosphodiesterasehemmer ist kontraindiziert.
vermehrte orthostatische Dysregulation bei gleichzeitiger Gabe von Alpha-Blockern.
Ritonavir, Saquinavir, Erythromycin, Ketoconazol und Itraconazol: verstärken die Phosphodiesterase-Wirkung, teilweise um ein Vielfaches.
keine gleichzeitige Therapie mit Nitraten oder potenten Hemmern der Cytochrom P450 (Ritonavir, Ketoconazol ...).
schwere Herzinsuffizienz (ab NYHA II) oder instabile KHK. Unkontrollierte Hypotonie. Vorsicht bei Aortenstenose und hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie.
Kürzlich erlittener Schlaganfall (innerhalb 6 Monate).
schwere Leberinsuffizienz.
nicht-arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie. Retinitis pigmentosa.
Galactose-Intoleranz. Frauen. Kinder. Vorsicht bei Patienten mit einer Multisystematrophie. Vorsicht bei Prädisposition für einen Priapismus wie Sichelzellanämie.
| Kontrastmittel | Inhalt | Sildenafil |
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Dr. med. Dirk Manski
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