Die Menge an Urin, die nach einer normalen Miktion in der Harnblase zurückbleibt, wird als Restharn bezeichnet.
Normalerweise besteht kein Restharn, signifikant pathologische Werte bei Erwachsenen sind über 100 ml Restharn, bei Kindern ist ein Restharn über 10 % der Harnblasenkapazität pathologisch (Riedmiller u.a., 2001).
nach der Miktion wird die Länge, Breite und Tiefe [cm] der Harnblase im Sagittal- und Horizontalschnitt erfasst [Abb. 1.6]. Die Berechnung des Restharns gelingt näherungsweise nach Formel Restharn-Messung:
V (Restharn) = Länge × Breite × Höhe × 0,5
Die transurethrale Katheterisierung der Harnblase nach Miktion ist eine invasive Methode, um den Restharn zu bestimmen und sollte Ausnahmesituationen vorbehalten sein (z. B. vor einem MCU).
Die Anlage eines suprapubischen Katheters ermöglicht häufige Bestimmung von Restharn, auch durch den Patienten, und ist bei längerfristigen Erkrankungen sinnvoll.
Je nach Beschwerdebild: Anamnese mit IPSS, rektale Untersuchung, Harnstrahlmessung, TRUS, Zystoskopie, Urethrogramm, Urodynamik.
| Zurück |
Falls Sie Java-Script deaktiviert haben, benutzen Sie bitte den Zurück-Button Ihres Browsers.
Sie haben nicht gefunden, was Sie suchen?
Mit nachstehender Google-Suchmaske können Sie diese Webseite (www.urologielehrbuch.de) durchsuchen, alternativ das Internet (Web).
Letzte Aktualisierung
Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de