Röntgenuntersuchung der männlichen Harnröhre zur Evaluation bei Trauma, Divertikel, Strikturen oder Klappen.
Der Pat. wird mit abduziertem linken Oberschenkel und angehobenem rechten Becken (etwa 40 Grad) gelagert, wenn der Untersucher auf der linken Patientenseite steht. Sondierung der distalen Urethra mit einem Knutsen-Injektionssystem [Abb. 1.8] oder mit einem 12 CH Dauerkatheter, welcher in der Fossa navicularis geblockt wird. Langsame Injektion oder Infusion von Kontrastmittel unter Durchleuchtung und unter Streckung des Penis. Um den Widerstand des Sphinkters für die Kontrastmittelpassage zu senken, ist die Mitarbeit des Patienten manchmal notwendig (Inspiration, Enspannung, Jendrassik-Handgriff).
| Abbildung 1.8: Normales Urethrogramm: das rechte Becken ist unzureichend angehoben, dadurch ist die bulbäre Harnröhre nur eingeschränkt beurteilbar. |
Die penile und bulbäre Harnröhre zeigt keine Engen. Im Bereich der membranösen Harnröhre zeigt sich die Impression des M. sphinkter urethrae externus. Im Anschluss stellt sich die prostatische Harnröhre dar, welche in die Harnblase mündet.
| retrograde Pyelographie | Inhalt | Computertomographie |
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Dr. med. Dirk Manski
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