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Die partielle Schwellkörperthrombose ist eine ätiologisch unklare partielle Thrombose des proximalen Corpus cavernosum, welche eher bei jüngeren Männern auftritt (Goeman u.a., 2003).
Die Ursache der Thrombose ist unklar. In der Bildgebung wird häufig eine Membran im Corpus cavernosum gesehen, welche die Thrombose nach distal abgrenzt.
Der Patient berichtet über perineale Schmerzen und Schwellung. Die Erektionsfähigkeit ist erhalten. Die Untersuchung zeigt eine einseitige druckschmerzhafte Vergrößerung des proximalen Corpus cavernosum.
Sonographie, CT oder MRT [Abb. Schwellkörperthrombose]. Laboruntersuchungen bezüglich einer Hyperkoagulopathie sind indiziert.
Früher galten operative Therapieempfehlungen für die partielle Schwellkörperthrombose: perineale Schwellkörperfreilegung, Ausräumung der Thrombose und Resektion der Membran, welche nach distal die Thrombose begrenzt. Aktuelle Publikationen bevorzugen konservative Maßnahmen.
Empfohlen wird eine systemische Antikoagulation für mehrere Monate in Kombination mit NSAR zur initialen Therapie der Schmerzen. Andere Autoren verwenden nur ASS. Die Abheilung der Thrombose soll mit der Bildgebung kontrolliert werden. Die Prognose für die erektile Funktion unter konservativer Therapie ist gut.
| Priapismus | Inhalt | Phimose |
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Dr. med. Dirk Manski
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