Zusammenfassende Literatur: (Singer u.a., 2006).
Die Untersuchung des Harnleiters ist aufgrund der Darmüberlagerung erschwert, der mittlere Anteil ist sonographisch nicht erfaßbar. Der proximale Ureter wird in Rückenlage und Inspirationsstellung des Patienten untersucht. Bei ungünstigen Schallbedingungen ist eine Schräglagerung hilfreich, dabei wird die zu untersuchende Seite um 30 Grad angehoben. Als Schallkopf wird ein Sektor- oder Curved-Array-Schallkopf mit 3,5–5 MHz verwendet.
Der Harnleiter stellt sich als echoarmes Band medial des Nierenunterpols dar, die Niere wird dabei als Schallfenster verwendet. Der distale Anteil des Harnleiters ist in Rückenlage und mit voller Harnblase zu untersuchen, die Harnblase wird dabei als Schallfenster verwendet.
die Unterscheidung zwischen echter Obstruktion oder Weitstellung des Nierenbeckenkelchsystems ohne relevante Abflussbehinderung ist mit der Sonographie nicht sicher möglich. Die Weitstellung des Nierenbeckenkelchsystems wird morphologisch (unterschiedlich) eingeteilt:
Erweiterung des Nierenbeckens ohne Erweiterung der Nierenkelchhälse.
Erweiterung des Nierenbeckens und Erweiterung der Nierenkelchhälse.
massive Erweiterung des Nierenbeckens und der Nierenkelche.
wie Grad III und Atrophie des Nierenparenchyms.
| Nieren Sonographie | Inhalt | Sonographie Harnblase |
Sie haben nicht gefunden, was Sie suchen?
Mit nachstehender Google-Suchmaske können Sie diese Webseite (www.urologielehrbuch.de) durchsuchen, alternativ das Internet (Web).
Letzte Aktualisierung
Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de