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Literatur Sorafenib: (Escudier u.a., 2007) (Motzer und Bukowski, 2006).
Sorafenib ist ein oraler Multi-Kinase-Hemmer, der in die intrazellulären Signaltransduktionskaskaden von Zellwachstum und der Angiogenese eingreift. Zu diesen Kinasen gehören die RAF Kinase, VEGF-Rezeptorkinasen, PDGF-Rezeptorkinase, KIT und FLT-3.
Sorafenib ist zugelassen für die Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms nach Versagen der Immuntherapie oder bei Kontraindikationen für die Immuntherapie.
orale Gabe. Hepatische Metabolisierung.
Übelkeit und Erbrechen (16–23 %). Diarrhoe (43 %).
Hand-Fuß-Hautreaktion (30 %), druckbelastete Stellen zeigen schmerzhafte Hyperkeratosen. Weiterhin Exanthem (40 %) und Alopezie (27 %).
Schwäche (37 %), Hypertonus (17 %), Hypothyreose (20 %).
Sorafenib ist kontraindiziert, wenn trotz Dosisreduktion persistierende Nebenwirkungen Grad 3/4 vorliegen. Weiterhin Schwere Leberinsuffizienz (Child C). Schwangerschaft und Stillzeit.
400 mg 1–0–1 p.o. kontinuierlich. Dosisreduktion bei Nebenwirkungen auf 200 mg 1–0–1, alternativ Therapiepause.
Nexavar.
| Sunitinib | Inhalt | PEB Chemotherapie |
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Dr. med. Dirk Manski
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