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Belastungsinkontinenz der Frau, v. a. bei Insuffizienz des vorderen Kompartimentes des Beckenbodens (hypermobile Harnröhre).
Unbehandelte Dranginkontinenz, Belastungsinkontinenz aufgrund anderer Ursache als einer Insuffizienz des vorderen Kompartiments.
als einziges Material konnte sich das makroporöse Polypropylene-Netz durchsetzen (> 75 μm Porengröße), beide Enden an einem Trokar befestigt.
Ausschluss einer Harnwegsinfektion. Ggf. vaginale Östrogenbehandlung. Vollnarkose oder Spinalanästhesie, der Eingriff ist aber auch in Lokalanästhesie durchführbar. Steinschnittlagerung. Vaginale Untersuchung und Harnblasenspiegelung. Einlage eines transurethralen Dauerkatheters mit steifer Katheterführung, um die Harnblase bewegen zu können.
Unterspritzung der vaginalen Schleimhaut und des geplanten Wegs der Trokare mit mindestens 50 ml NaCl (bei Vollnarkose) oder verdünntem Lokalanästhetikum. Dies erleichtert die Präparation und senkt das Risiko der Harnblasenperforation. Sagittale Inzision (1,5 cm Länge) der vorderen Vaginalwand über der Harnröhre, mindestens 1,5 cm distal des Harnblasenhalses. Durch Zug am Katheter ist der Harnblasenhals zu erkennen. Mit der Schere und dem Finger wird um die Harnröhre herum nach kranial in Richtung retrosymphysärer Raum präpariert.
der TVT-Trokar wird durch die vaginale Inzision paraurethral eingeführt, die Harnblase mit Hilfe des steifen Katheters nach kontralateral weggehalten. Unter fakultativer radiologischer Kontrolle wird der Trokar um die Symphyse geführt. Der Trokar wird suprasymphysär über eine kleine paramediane Hautinzision geborgen. Gleiches Vorgehen auf der Gegenseite. Eine Harnblasenverletzung wird durch eine Zystoskopie ausgeschlossen.
Andere Systeme (z. B. Sparc der Firma AMS) verwenden eine Outside-in-Technik: die Trokarnadel wird über eine suprapubische Inzision nach vaginal-paraurethral geführt, das Band wird an der Trokarnadel verankert und dann nach suprapubisch durchgezogen [Abb. Sparc der Firma AMS].
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die Schlinge wird bei entleerter Harnblase spannungsfrei eingelegt, eine Schere sollte spannungsfrei zwischen Harnröhre und Band passen. Nach Harnblasenfüllung und Husten der Pat. wird die Spannung überprüft. Bei korrekter Bandlage wird die Plastikumhüllung des TVT-Bandes entfernt, die abdominellen Enden unter dem Hautniveau durchtrennt. Verschluss der abdominellen und vaginalen Inzisionen. Ein DK wird fakultativ bis zum nächsten Tag belassen.
als technische Alternative kann das Band transobturatorisch ausgeleitet werden. Unterschiedliche Systeme sind auf dem Markt, prinzipielle technische Unterschiede bestehen hinsichtlich der Richtung der Trokarführung (inside-out oder outside-in) [Abb. Monoarc der Firma AMS].
sind kurze Bänder, welche mit einer ausschließlichen vaginalen Inzision im paraurethralen Gewebe und in der Beckenbodenmuskulatur verankert werden [Abb. Miniarc der Firma AMS].
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Minimalinvasives alloplastisches Vaginalband (MiniArc). Mit freundlicher Genehmigung, American Medical Systems, www.americanmedicalsystems.com, Minnetonka, USA. |
Restharnkontrollen, lokale Wundkontrollen.
| URS | Inhalt | Harnblasensteinlithotripsie |
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Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de
Aufgrund zahlreicher E-Mail Anfragen bezüglich der Diagnose und Therapie urologischer Krankheiten habe ich ein Urologie-Forum eingerichtet, in welchem Sie anonym Fragen stellen können, welche von mir beantwortet werden. Bitte verzichten Sie auf zukünftige Anfragen per E-Mail und benutzen Sie das Forum.