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Komplette intravenöse Zufuhr von Wasser, Elektrolyten, Aminosäuren, Glukose, Fetten, Vitaminen, Spurenelementen,... bei fehlender Möglichkeit der oralen Nahrungsaufnahme.
Die parenterale Ernährung sollte möglichst kurzfristig durchgeführt werden, da die Komplikationen mit längerer Therapiedauer zunehmen. Indikationen für eine postoperative parenterale Ernährung sind eine ausgeprägte Kachexie (Bozzetti u.a., 2000) (Pacelli u.a., 2001) und bei Komplikationen von Darmeingriffen, wenn eine enterale Nahrungsaufnahme in 7 Tagen nicht zu erwarten ist (Detsky u.a., 1987). Review und Metaanalysen bei (Heyland u.a., 2001) (Jeejeebhoy, 2001).
Das Rechenbeispiel bezieht sich auf einen Patienten mit 70 kg und einem Tagesbedarf von 30 kcal/kgKG.
25–40 kcal/kgKG, hoher Bedarf bei Verbrennung, ausgeprägtem Trauma oder Sepsis. Rechenbeispiel Tagesbedarf = 30 kcal/kg × 70 kg = 2100 kcal.
50 % des Tagesbedarfs werden in Kohlenhydraten zugeführt. 1g Glukose entspricht 4 kcal. Rechenbeispiel Kohlenhydrate: Die Hälfte des Tagesbedarfs sind 1050 kcal, dies entspricht 260 g Glukose (1050 dividiert durch 4). Folgendes Infusionsschema ist denkbar: 1l G20 % + 0,5l G10 %.
Die Kontrolle des Blutzuckers ist obligat: als Ziel sollte der BZ unter 160–180 mg/dl betragen, manche Studien fordern eine Normalisierung des BZ. Bei Diabetikern sollte die Glukose mit Insulin abgedeckt werden (1 IE Insulin / 5 g Glukose).
20 % des Tagesbedarfs werden in Aminosäuren zugeführt. 1g Aminosäuren entspricht 4 kcal. Rechenbeispiel Aminosäuren: 20 % des Tagesbedarfs sind 420 kcal, dies entspricht 105 g Aminosäuren (420 dividiert durch 4). Infusionschema 1l AS 10 % oder 0,5l AS 20 % je nach Flüssigkeitsbedarf.
30 % des Tagesbedarfs werden in Fetten zugeführt, 1g Fett entspricht 9 kcal. Rechenbeispiel Fette: 30 % des Tagesbedarfs sind 630 kcal, dies entspricht 70g Fett (630 dividiert durch 9). Infusionschema 250 ml MCT 10 % und 250 ml MCT 20 %.
Die Kontrolle der Triglyceride im Serum ist notwendig, diese sollten unter 250 mg/dl betragen.
die Dosierung sollte den Laborwerten der Elektrolyte angepasst werden.
Thrombosen ausgehend von Katheterspitze, ZVK-Infektion mit Sepsis (meist Hautkeime), Störungen im Elektrolyt- und Wasserhaushalt (Na, K, Ca, Mg, Phosphat-Kontrollen), Hypertriglyceridämie (Fat overloading syndrome mit Erhöhung von Transaminasen, Bilirubin, Thrombozytopenie und -pathie), Hyperglykämie, Laktatazidose , Gallensteinbildung, Cholezystitis, ........
Prävention durch Kontrolle der Volumenzufuhr, Urinproduktion, Wunddrainagen, Hautturgor, Durst, ZVD, Temperatur, Körpergewicht, Elektolyte, Hb, Hkt, Nierenwerte, Leberwerte, Triglyceride, Blutzucker, Eiweiß.
| perioperative Ernährung | Inhalt | 5α-Reduktasehemmer |
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Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de
Aufgrund zahlreicher E-Mail Anfragen bezüglich der Diagnose und Therapie urologischer Krankheiten habe ich ein Urologie-Forum eingerichtet, in welchem Sie anonym Fragen stellen können, welche von mir beantwortet werden. Bitte verzichten Sie auf zukünftige Anfragen per E-Mail und benutzen Sie das Forum.