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AFP ist ein Glykoprotein (MG 69 000 Dalton, 4 % Kohlehydrate) mit großer Ähnlichkeit zum Albumin. Es wird embryonal in Leber, Darm und Dottersack gebildet, nach der Geburt reprimiert und ist bei gesunden Erwachsenen nur in einer geringen Konzentration nachweisbar.
<15 ng/ml bzw. <10 IU/ml (1 IU = 1,2 ng).
hepatozelluläres Karzinom, Keimzelltumoren des Hodens (Nichtseminome), embryonale Tumoren des Ovars, extragonadale Keimzelltumoren, Schwangerschaft, transitorisch und geringgradig bei benignen Lebererkrankungen.
Reife Teratome, reine Seminome oder reine Chorionkarzinome sind AFP-negativ.
Halbwertszeit 5 Tage. Nach einer (kompletten) Tumorentfernung fällt postoperativ die Konzentration mit einer HWZ von 5 Tagen in den Normbereich ab.
Ein unvollständiger Konzentrationsabfall spricht für einen Residualtumor, ein Wiederanstieg nach Normalisierung für ein Tumorrezidiv oder Metastasierung. Ein ansteigender AFP-Spiegel ist mit einer Tumorremission unvereinbar und kann Wochen bis Monate vor klinischer Entdeckung eine Progression anzeigen.
| Tumormarker PSA | Inhalt | Tumormarker HCG |
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Dr. med. Dirk Manski
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