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Zusammenfassende Literatur: (Collado u.a., 2000).
Perioperative Antibiotikaprophylaxe mit z. B. oralen Fluorochinolonen. Steinschnittlagerung
Spinalanästhesie oder Vollnarkose. Die Spinalanästhesie bietet theoretische Vorteile für die initiale postoperative Periode: der Pat. liegt ruhiger, Manipulationen am Katheter sind ohne Schmerzen möglich, weniger Pressen und Husten. Die Vollnarkose mit Muskelrelaxation verhindert einen N. obturatorius-Reflex (siehe unten) und bietet Vorteile bei lateralen Tumoren.
Steinschnittlagerung, Desinfektion der äußeren Genitale und Perineums, steriles Abdecken.
Evaluierung der Harnblasenschleimhaut, um alle flachen und papillären Harnblasentumoren zu identifizieren. Untersuchung der Schleimhaut von Harnröhre und Prostata.
Einführung des Resektoskops in die Harnblase, bei engen Harnröhren muss eine Meatusbougierung oder Urethrotomia nach Sachse oder Otis durchgeführt werden.
Der Harnblasentumor wird mit der Resektionsschlinge an der Basis reseziert. Nach kompletter Resektion wird die Harnblase ausgespült und die gewonnene Histologie als erste Probe asserviert [Abb. 1.5 und Abb. 1.6].
Nach Ausspülung der Harnblase werden vom Tumorgrund und Tumorrand Resektionsschnitte entnommen und als getrennte zweite Probe eingesendet.
Sorgfältige Blutstillung, Einlage eines Spülkatheters in die Harnblase (18 bis 22 CH, je nach Resektionsgröße).
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Abbildung 1.5: TURB.
TURB: Ansetzen der Resektionsschlinge an der Basis des papillären Harnblasentumors |
nach Resektion eines papillären Harnblasentumors senkt die Frühinstillation mit Mitomycin C das Rezidivrisiko.
Dosierung: 40 mg Mitomycin C einmalig postoperativ gleich nach der Resektion, Einwirkzeit 1 h.
Kontraindikation: Harnblasenperforation, starke postoperative Blutung.
Die Spülung der Harnblase verhindert die Entstehung einer Harnblasentamponade und kann evtl. das Risiko für ein Tumorrezidiv senken. Entfernung des Dauerkatheters nach 1–3 Tagen, je nach Resektionsgröße und Blutungsneigung.
dies erfordert die Belassung des Harnblasenkatheters für 4–7 Tage, je nach Größe der Perforation. Die Kontrolle der Abheilung ist durch ein MCU möglich. Selten ist eine offen-chirurgische Versorgung notwendig.
Besonders ausgeprägte Harnblasenperforationen können durch das Auslösen eines N. obturatorius-Reflexes entstehen. Resektionen an der Harnblasenseitenwand prädisponieren zu o.g. Reflexen und erfordern bei Anzeichen der Muskelzuckung die Resektion in Vollnarkose und Muskelrelaxation. Die Spinalnarkose schützt nicht vor der Auslösung des N. obturatorius-Reflex.
Blutung, Nachblutung mit erneuter operativer Blutstillung in 3 %.
Infektion, Harnröhrenverletzung, Harnröhrenstriktur, Verletzung des Ostiums mit Entstehung von Reflux oder narbiger Striktur.
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English Version: transurethral resection of the bladder (TURB)
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Dr. med. Dirk Manski
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