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Zusammenfassende Literatur TURP: (Alschibaja u.a., 2005).
arterielle Blutungen sollten bei Ende der Operation gestillt sein. Erneute arterielle Blutungen im postoperativen Verlauf erfordern eine erneute endoskopische Blutstillung.
Venöse Blutungen sind häufig durch Koagulation nicht suffizient zu stillen. Die venöse Blutung wird durch eine Kompression des Katheterballons kontrolliert, welcher in der Prostataloge geblockt wird. Alternativ wird der Katheterballon in der Harnblase geblockt (mindestens 50 ml) und gegen den Harnblasenhals gezogen.
Eine transfusionspflichtige Blutung sollte sehr selten auftreten, Transfusionsrate um 4 %.
eine zu tiefe Resektion kann eine Perforation der Prostatakapsel verursachen. Durch die Extravasation der Spülflüssigkeit kann der Pat. Übelkeit, Erbrechen, gespanntes Abdomen und intraoperative Unterbauch- und Rückenschmerzen trotz Spinalanästhesie entwickeln. Es droht die Entwicklung eines TUR-Syndroms (s. u.).
Häufigkeit des TUR-Syndroms 2 %. Durch das Eindringen der salzfreien Spülflüssigkeit über eröffnete Venen oder Perforation der Prostatakapsel entstehen eine Volumenüberlastung und Hyponatriämie (<125 mmol/l) des Patienten.
Verwirrtheit, Übelkeit und Erbrechen, art. Hypertension, Bradykardie, Lungenödem und Sehstörungen. Risikofaktoren für ein TUR-Syndrom sind ein Prostatagewicht über 45g, Resektionsdauer über 90 min, Höhe des Spülkanisters über dem Patienten (>70 cm).
Früherkennung des TUR-Syndroms ist durch intraoperative Natriumkontrollen (venöse Blutgasanalyse) möglich. Bei klinischem Verdacht auf ein TUR-Syndrom wird Furosemid gegeben (20–40 mg i. v.). Wichtig ist die schnelle Beendigung der Operation und die Reduktion der Spülkanisterhöhe während der Blutstillung. Bei nachgewiesener Hyponatriämie wird zusätzlich hypertone NaCl-Lösung langsam infundiert. Je nach Schwere des TUR-Syndroms ist eine intensivmedizinische Betreuung notwendig.
Sphinkterverletzung. Unterminierung des Harnblasenhalses durch übermäßige Resektion bei 6 Uhr, vor allem nahe am Harnblasenhals bei großem Mittellappen.
Ostienverletzung oder Perforation in den Darm sind sehr selten.
die Ursache der postoperativen Infektion ist nicht nur eine aufsteigende Katheterinfektion, sondern auch die (bereits bestehende) bakterielle Besiedelung der Prostata. Eine perioperative Antibiotikaprophylaxe senkt die Wahrscheinlichkeit von infektiösen Komplikationen.
Eine Epididymitis entsteht in 2 %.
Harninkontinenz bis zu 10 %, meist nur passager oder milde. Persistierender Harnverhalt, 2,5 % werden mit DK aus dem Krankenhaus entlassen.
2–10 %. Risikofaktoren für die Ausbildung einer Harnblasenstriktur sind ein großes Resektionsgewicht, fehlende Harnblasenhalsinzision, Bluttransfusionen und schlechte Miktion nach Resektion.
in bis zu 10 %. Eine Vermeidung von dicken Resektionsschäften, Limitierung der Liegezeit des transurethralen DK und eine prophylaktische Antibiose senken die Strikturrate.
Herzinfarkt in 1 %, perioperative Mortalität 0,2 %.
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Dr. med. Dirk Manski
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