einseitig vollständig fehlende Nierenanlage bei normal angelegter Gegenseite.
1:1100 bis 1:5000. Etwas häufiger auf der linken Seite. m:f = 2:1.
ursächlich kommen ein einseitiges Fehlen der Ureterknospe oder eine verhinderte Ureterentwicklung in Frage. Je nach Zeitpunkt der Entwicklungsstörung sind begleitende Fehlbildungen der Genitalien vorhanden.
der Ureter fehlt komplett bei 50 % der Patienten, im anderen Falle ist er rudimentär vorhanden. Auf der kontralateralen Seite bestehen in 48 % der Fälle pathologische Befunde: vesikoureteraler Reflux (28 %), Harnleiterabgangsenge (7 %).
beim Mann ipsilateral fehlendes Vas deferens, Samenblasen und Ductus ejaculatorius. Bei der Frau ipsilateral Uterus unicornuatus oder rudimentäre Anlage der ipsilateralen Seite bei Uterus bicornuatus, unilateraler Hydro-/Hämatocolpus.
Herz (30 %), Darm (25 %), Bewegungsapparat (15 %).
Ultraschall, Urogramm und/oder Nierenszintigraphie.
erhöhtes Risiko für Proteinurie, art. Hypertonus und Niereninsuffizienz. In epidemiologischen Studien war ein Einfluss auf die Lebenserwartung nicht messbar.
| Potter-Syndrom | Inhalt | zusätzliche Niere |
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Dr. med. Dirk Manski
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