Zusammenfassende Literatur Urethrotomia interna: (Pansadoro und Emiliozzi, 1998).
Mittel der Wahl als erster Therapieversuch von kurzstreckigen Harnröhrenstrikturen ohne ausgeprägte fibrotische Reaktion.
Harnwegsinfekt, Gerinnungsstörungen.
Ausschluss oder Therapie einer Harnwegsinfektion. Perioperative Antibiotikaprophylaxe. Steinschnittlagerung. Spinalanästhesie oder Vollnarkose.
transurethrale Inzision der Striktur unter Sicht bei 12 Uhr. Die Urethrotomia interna nach Sachse verwendet ein kaltes Messer [Abb. 1.26].
Alternativ kann die Striktur mit Hilfe einer Laserfaser durchtrennt werden (Nd:YAG oder Holmium).
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blinde transurethrale Sondierung der Harnröhre mit dem Urethrotom nach Otis und Aufdehnung der Harnröhre bis zur gewünschten Weite. Anschließend wird durch das Urethrotom eine Klinge gezogen, welche die aufgespannte Harnröhre bei 12 Uhr einschneidet.
Die Urethrotomia interna nach Otis wird (palliativ) bei langstreckigen Harnröhrenstrikturen verwendet. Weiterhin wurde sie vor der Verwendung von dicken Resektionsschäften vor TURP empfohlen, um einen ischämischen Harnröhrenschaden zu vermeiden. Dies ist bei 24 CH Resektionsschäften nur selten notwendig.
Dauerkatheter für 24 h. Danach Restharn- und Urinflow-Kontrollen. Antibiose für 3–5 Tage.
siehe Kapitel Harnröhrenstriktur.
zu tiefe Schnitte führen zu Verletzungen des Corpus spongiosum oder cavernosum. Die Folge sind Blutungen und längere Katheterverweilzeiten zur Stillung der Blutung.
erektile Dysfunktion. Sphinkterverletzung mit Inkontinenz.
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Dr. med. Dirk Manski
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