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Krankhafte Verbindung zwischen weiblicher Harnröhre und Vagina. Die Fistel entsteht meist nach Inkontinenzoperationen oder vorderer Vaginalplastik, aber auch nach geburtshilflichen Eingriffen, Abtragungen von Urethraldivertikeln oder nach alloplastischen Sphinkteroperationen.
Bei proximalen Fisteln Inkontinenz, bei distalen Fisteln irritative Miktionsbeschwerden.
Nach Zystoskopie, MCU und vaginaler Untersuchung kann meist die Therapie geplant werden.
Spaltung der vorderen Vaginalwand bis in die Fistel, es resultiert eine hypospade Harnröhre.
vaginale Umschneidung der Fistel, Verschluss der Harnröhre bei erhaltenswürdiger Harnröhre. Präparation eines Bulbokavernosusfettlappens und Interposition nach Martius (Wang und Hadley, 1993). Verschluss der Vaginalvorderwand.
Bei kompletter Schädigung der Harnröhre kann einzeitig oder zweizeitig eine Neourethra aus der Harnblase gebildet werden (z. B. umgekehrter Boari-Lappen). Problematisch ist die Inkontinenz trotz Faszienzügelplastik o.ä. Die Alternative ist eine heterotope kontinente Harnableitung.
| Harnröhrenkarunkel | Inhalt | Urethrakarzinom Frau |
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Dr. med. Dirk Manski
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