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Normale Urothelzellen sind groß und haben einen runden, homogenen, kleinen Zellkern [Abb. normale Urinzytologie]. Je nach Entdifferenzierung verschiebt sich die Kern-Plasma-Relation zugunsten des Zellkerns [Abb. pathologische Urinzytologie]. Der Zellkern wird mit zunehmender Entdifferenzierung hinsichtlich Form und Anfärbung unregelmäßig [Tab. Malignitätskriterien der Urinzytologie].
| • Zunehmende Größe der Zellkerne im Vergleich zum Zytoplasma |
| • Unregelmäßige (entrundete) Zellkerne |
| • Vermehrte und entrundete Nukleolen (Kernkörperchen) |
| • Verdickte und unregelmäßige Kernmembran |
| • Hyperchromasie: Transparenzverlust des Zellkerns |
| • Grobkörniges und verklumptes Chromatin |
Die mikroskopische Untersuchung von abgeschilferten Urothelzellen im Urin kann zuverlässig G2- und G3-Zellen eines Urothelkarzinoms identifizieren. Gut differenzierte Tumoren schilfern seltener Zellen ab und die Abgrenzung zu entzündlichen Veränderungen ist schwierig.
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Normale Urothelzellen sind groß (siehe benachbarte Leukozyten) und haben einen runden kleinen Zellkern. |
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Urothelzellen eines high-grade Karzinoms: deutliche Abnahme des Zytoplasmas und vergrößerter Zellkern, welcher entrundet und inhomogen erscheint. |
| Urinkultur | Inhalt | Blutuntersuchung |
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Dr. med. Dirk Manski
man...@urologielehrbuch.de
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