Die Permeabilität des Sammelrohrs für Wasser führt zu einer Konzentrierung des Urins bis auf das fünffache der Osmolarität des Plasmas. Die verantwortliche Kraft ist der hohe osmotische Druck im medullären Niereninterstitium.
In der Abwesenheit von ADH (Antidiuretisches Hormon, Vasopressin) ist die Permeabilität des Sammelrohres für Wasser gering, der Urin bleibt hypoton. Die Anwesenheit von ADH bewirkt eine erhöhte Permeabilität der distalen Segmente für Wasser und damit zu einer erhöhten Urinkonzentrierung.
Die direkte Vasokontriktion wirkt der Hypotension aufgrund von Volumenmangel entgegen.
Neurotransmitter, u.a. bei der Begrenzung der Fieberreaktion beteiligt.
Desmopressin, ein Analogon des Vasopressins, hat eine antidiuretische Wirkung. Eine Wirkung auf die glatte Muskulatur oder den Blutdruck (wie bei Vasopressin) besteht nicht. Indikationen für eine ADH-Therapie (Desmopressin) in der Urologie sind:
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Dr. med. Dirk Manski
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