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Zusammenfassende Literatur Wilms-Tumor: (Humpl u.a., 2001) (Kalapurakal u.a., 2004) (Wu u.a., 2005).
Abdominaler Tumor, Bauchschmerzen und Hämaturie sind typische Zeichen. Hypertension durch Reninsekretion in 25 %, Erbrechen, Fieber und Varikozele sind seltener. Wichtig ist die Suche nach assoziierten Fehlbildungen wie Aniridie, Hemihypertrophie und genitalen Anomalien.
Raumforderung der Niere, Prüfung der Nierenvenen- oder V. cava-Beteiligung.
vergrößerter Nierenschatten, aufgespreizte Kelche.
die radiologische Abgrenzung zu anderen soliden Tumoren des Kindesalters ist nicht sicher möglich (Neuroblastom, renales Lymphom).
Eine weitere wichtige Rolle der Bildgebung ist die Evaluation der Nierenfunktion.
bei geplanter neoadjuvanter Chemotherapie zur Diagnosesicherung.
transperitonealer Zugang. Wichtig ist neben der möglichst kompletten Resektion das genaue intraoperative Staging (Lk, kontralaterale Niere, Leber, Peritoneum, Vena cava). Nur bei einem unilateralen Wilmstumor erfolgt die radikale Tumornephrektomie.
aufgrund der kleinen Fallzahlen ist die Behandlung im Rahmen von großen Studien notwendig. Als ungünstige Histologie gelten der anaplastische Wilms-Tumor und sarkomatoide Tumoren:
Tumornephrektomie mit adjuvanter Chemotherapie (Dactinomycin und Vincristin).
nach Tumornephrektomie erfolgt die adjuvante Strahlentherapie und Chemotherapie (Dactinomycin, Vincristin und Doxorubicin).
nach Tumornephrektomie erfolgt die adjuvante Strahlentherapie und Chemotherapie (Dactinomycin, Vincristin, Doxorubicin, Cyclophosphamid und Etoposid).
nach Tumornephrektomie erfolgt die adjuvante Strahlentherapie und Chemotherapie (Carboplatin, Cyclophosphamid und Etoposid).
nach präoperativer Chemotherapie (siehe Stadium III) erfolgt möglichst die organerhaltende Resttumorentfernung, alternativ die bilaterale Nephrektomie mit Notwendigkeit der Dialyse.
nach NWTS besteht die Notwendigkeit einer neoadjuvanten Chemotherapie (wie bei Stadium III) bei bilateralem Befall mit Wilms-Tumor, fehlender Möglichkeit einer kompletten Tumorresektion (intraoperative Entscheidung) oder mit Befall der Vena cava oberhalb der Lebervenen. Die richtige Diagnose sollte mit einer (bilateralen) Biopsie abgesichert werden.
| Wilms-Tumor 1/2 | Inhalt | Nierensarkom |
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Dr. med. Dirk Manski
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