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Sehr seltene Fehlbildung mit 45 berichteten Fällen. Es bestehen zwei Harnblasen mit je eigener Urethra, in jede Harnblase mündet ein Ureter (Salle, 2004). Zusätzlich bestehen häufig Duplikationsfehlbildungen der äußeren Genitalien oder des Gastrointestinaltraktes. Die Behandlung besteht häufig in komplexen Rekonstruktionen des Urogenitaltrakts und zielt auf den Schutz des oberen Harntrakts. Aufgrund der niedrigen Fallzahl muss die Behandlung individuell erfolgen.
Meist besteht im kranialen Anteil der Harnblase ein sagittales Septum, das Trigonum und die singuläre Harnröhre sind ohne Fehlbildungen. Eine Therapie ist selten notwendig, evtl. Entfernung des kleineren Anteils und Umpflanzung des Ureters dieses Segments.
Möglich ist auch die Entstehung einer Sanduhrblase (transversales Septum).
| Urachus Fehlbildungen | Inhalt | paraureterales Divertikel |
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English Version: Bladder duplication
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Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de
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