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Samenblasenzysten sind entweder angeboren oder erworben und entstehen meist auf dem Grund einer Samenwegsobstruktion. Eine weitere Ursache ist die autosomal dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD). Wichtigste Differentialdiagnose einer Samenblasenzyste ist eine Ureterektopie mit Mündung in die Vesicula seminalis. Diagnostikum der Wahl ist ein MRT (Arora, 2007).
Eine Therapie ist nur bei Beschwerden oder Infektion notwendig. Die perkutane perinealen Zystendrainage ist eine Therapieoption. Bei Rezidiv sollte eine laparoskopische oder offen-chirurgische Samenblasenentfernung angestrebt werden. Bei ektoper Uretermündung ist eine (laparoskopische) Nephroureterektomie mit Samenblasenentfernung aufgrund fehlender Nierenfunktion die häufigste Therapieoption.
| Samenblasensteine | Inhalt | Prostatakarzinom |
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English Version: Seminal vesicle cyst
Letzte Aktualisierung
Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de
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