Literatur Hodenlymphom: (Fonseca u.a., 2000).
Ein Lymphom im Hoden kann die primäre Manifestation einer extranodalen Erkrankung oder die sekundäre Manifestation einer disseminierten Lymphomerkrankung bedeuten.
5 % aller Hodentumoren. Es ist der häufigste sekundäre Hodentumor und der häufigste Hodentumor bei Männern über 50 Jahre.
Diffus vergrößerter Hoden. Alle bekannten Lymphomformen kommen in Betracht.
Befall einer einzigen Lymphknotenregion oder eines einzelnen extranodalen Organs (=IE).
Befall von mehreren Lymphknotenregionen oder Organregionen auf einer Seite des Zwerchfells.
Befall von mehreren Lymphknotenregionen oder Organregionen auf beiden Seiten des Zwerchfells.
Hodenvergrößerung, ein Viertel der Patienten berichtet über Allgemeinsymptome wie Gewichtsverlust, Nachtschweiß und Schwäche.
Radikale inguinale Orchiektomie als initiale Diagnose und Therapie. Danach entsprechende Lymphomtherapie.
Bei disseminiertem Tumorbefall ist die histologische Sicherung der Diagnose (Biopsie) mit anschließender Chemotherapie möglich, auf die inguinale Orchiektomie kann dann verzichtet werden.
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Dr. med. Dirk Manski
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