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Tumornephrektomie oder Adrenalektomie bei sehr großen Tumoren.
Rückenlage mit Überstreckung der lumbalen Wirbelsäule, Anheben der ipsilateralen Schulter um 30 Grad (schräges Lagerungskissen) und Aufhängen des ipsilateralen Arms an einem Bügel mit 90 Grad Anteversion im Schultergelenk und 90 Grad Beugung im Ellenbogengelenk.
Hautschnitt siehe Abb. 1.3. Inzision der Rumpfmuskulatur über den Rippen (M. latissimus dorsi, M. seratus anterior, M. obliquus ext. abd.) und des vorderen Blatts der Rektusscheide. Der M. rectus abd. wird unterhalb des Rippenbogens durchtrennt, der Muskel wird nach lateral gedrängt und Eröffnung des hintere Blatts der Rektusscheide und des Peritoneums paramedian.
Durchtrennung der Interkostalmuskulatur im 7. Interkostalraum und Eröffnung der Pleurahöhle am Rippenbogen. Der Rippenbogen wird mit der Rippenbogenschere durchtrennt, unter Schonung der Lunge wird die Interkostalmuskulatur bis zur vorderen Axillarlinie mit dem Diathermiemesser durchtrennt. Nach Einsetzen eines Thoraxsperrers wird das Zwerchfell möglichst lateral durchtrennt, bis eine ausreichende Exposition des oberen Retroperitoneums erreicht wurde.
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Abbildung 1.3: Thorakoabdominelle Laparotomie: Hautschnitt über dem 7. Interkostalraum bis zum Rippenbogen, dann paramedian entlang der Mittellinie bis zum Nabel. |
| Rippenbogenrandschnitt | Inhalt | extraperitoneale Laparotomie |
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Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de
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