Rückbildung oder Verlust der Hodenfunktion während der fetalen Entwicklung führt je nach Zeitpunkt zu mehr oder minder ausgeprägtem männlichem Pseudohermaphroditismus.
Die Maximalvariante ist der Verlust der Hodenfunktion vor der 8. Woche der Fetalentwicklung, mit weiblicher Differenzierung der inneren und äußeren Geschlechtsorgane.
Die Minimalvariante ist das männliche Neugeborene mit normalen Genitalien, aber ohne nachweisbare Hodenfunktion (nach HCG-Stimulation).
HCG-Stimulationstest und Messung von Testosteron (kein adäquater Anstieg). Bestimmung von Antimüllerhormon und Inhibin.
Hormonsubstitution entsprechend der Festlegung der Geschlechterrolle.
| 5α-Reduktasemangel | Inhalt | Persistierender Müllergang |
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Dr. med. Dirk Manski
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