Dr. med. Dirk Manski

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Luteinisierendes Hormon (LH)

Das luteinisierende Hormon (LH) ist ein Peptidhormon der Adenohypophyse. LH ist ein Gonadotropin und stimuliert beim Mann die Testosteronproduktion in den Leydigzellen des Hodens. Die Freisetzung von LH wird durch GnRH aus dem Hypothalamus stimuliert. Testosteron hemmt die Freisetzung von LH (negative Rückkopplung).

Normwert für Männer

Die Konzentration des luteinisierenden Hormons (LH) beträgt bei Männern 1–10 U/l (abhängig vom Labor).

Messmethode:

Sandwich-ELISA.

Indikationen zur Bestimmung des follikelstimulierenden Hormons (FSH)

Die LH-Bestimmung ist ein Suchtest (gemeinsam mit Testosteron) zur Erfassung von gonadalen Hormonstörungen (Hypogonadismus oder Hypergonadismus). Bei auffälligen Testosteronkonzentrationen sprechen erniedrigte Werte für eine hypogonadotrope Funktionsstörung, erhöhte Werte für hypergonadotrope Funktionsstörungen. Siehe auch Abschnitt Testosteron zur Differentialdiagnose.







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Literatur

Köhn, F.-M. (2004).
[diagnosis and therapy of hypogonadism in adult males].
Urologe A, 43(12):1563-81; quiz 1582–3.

Trottmann, M., Dickmann, M., Stief, C. G., and Becker, A. J. (2010).
[laboratory work-up of testosterone].
Urologe A, 49(1):11–15.










  English Version: LH lab test