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Zusammenfassende Literatur: (Trottmann u.a., 2010).
Die Konzentration des follikelstimulierenden Hormons (FSH) beträgt bei Männern 1–10 U/l.
GnRH gelangt über den Portalvenenkreislauf in die Hypophyse und stimuliert dort die Freisetzung der Peptidhormone LH und FSH. FSH (33 kDa) ist ein Glykoprotein, welches aus einer α- und β-Kette bestehen. Die α-Kette gleicht den anderen Hypophysenhormonen, die β-Kette vermittelt die biologische Wirkung des follikelstimulierenden Hormons. Die FSH-Sekretion folgt nicht der pulsatilen GnRH-Sekretion, die FSH-Sekretion ist komplexer durch den Einfluss von Inhibin und der längeren Halbwertszeit. FSH bewirkt im Hoden den entscheidenen Stimulus für die Spermatogenese.
Die FSH-Bestimmung ist ein Suchtest zur Erfassung von gonadalen Hormonstörungen (Hypogonadismus oder Hypergonadismus). Erniedrigte Werte sprechen für einen hypogonadotropen Hypogonadismus, erhöhte Werte für einen hypergonadotropen Hypogonadismus.
| SHBG | Inhalt | LH |
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Dr. med. Dirk Manski
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