Dr. med. Dirk Manski

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Thorakoabdominelle Laparotomie


Thorakoabdominelle Laparotomie: Inzision entlang des siebten Interkostalraums bis zum Rippenbogen, dann paramedian der Linea alba (2 cm Abstand) bis zum Nabel.
Hautschnitt thorakoabdominelle Laparotomie

Urologische Indikationen zur thorakoabdominellen Laparotomie

Tumornephrektomie oder Adrenalektomie bei sehr großen Tumoren.

Lagerung

Rückenlage mit Überstreckung der lumbalen Wirbelsäule, Anheben der ipsilateralen Schulter um 30 Grad (schräges Lagerungskissen) und Aufhängen des ipsilateralen Arms an einem Bügel mit 90 Grad Anteversion im Schultergelenk und 90 Grad Beugung im Ellenbogengelenk.

Technik der thorakoabdominellen Laparotomie

Hautschnitt siehe Abb. thorakoabdominelle Inzision: entlang des siebten Interkostalraums zum Rippenbogen, dann paramedian der Linea alba (2 cm Abstand) bis zum Nabel. Inzision der Rumpfmuskulatur bis auf die 8. Rippe (M. latissimus dorsi, M. serratus anterior, M. obliquus ext. abd.) und des vorderen Blatts der Rektusscheide paramedian. Der M. rectus abd. wird unterhalb des Rippenbogens durchtrennt, der Muskel wird nach lateral gedrängt und das hintere Blatt der Rektusscheide und Peritoneums wird paramedian eröffnet. Durchtrennung der Interkostalmuskulatur im 7. Interkostalraum am kranialen Rand der 8. Rippe und Eröffnung der Pleurahöhle am Rippenbogen. Der Rippenbogen wird mit der Rippenbogenschere durchtrennt. Nach Einsetzen eines Thoraxsperrers wird das Zwerchfell möglichst lateral durchtrennt, bis eine ausreichende Exposition des oberen Retroperitoneums erreicht wurde.







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Literatur



 

  English Version: Thoracoabdominal incision for surgery of large retroperitoneal masses