Dr. med. Dirk Manski

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Zweizeitige Hypospadie-Operation

Zusammenfassende Literatur: (Johal u.a., 2006).

Indikationen zur zweizeitigen Hypospadie-Operation

Proximale (skrotale und perineale) Hypospadien. Rezidiveingriffe.

Technik der zweizeitigen Hypospadie-Operation

Patientenvorbereitung, Nachsorge und Komplikationen:

siehe Kapitel Grundlagen von Hypospadieoperationen.

Erste Sitzung:

die Chorda wird entfernt und eine Schaftkorrektur durchgeführt. Der Hautdefekt des Penisschaftes wird mit einem asymmetrischen Rotationslappen aus dem Präputium gedeckt.
Wenn eine Chordaentfernung nicht notwendig ist, kann aus der proximalen Hypospadie eine distale Hypospadie durch eine TIP-Urethroplastie gebildet werden.

Zweite Sitzung:

nach 6 Monaten wird die zweite Sitzung durchgeführt. Aus der ventralen Haut (vom Rotationslappen) im Bereich der fehlenden Harnröhre wird eine tubuläre Röhre formiert. Dazu wird beidseits paramedian longitudinal eine Hautinzision durchgeführt. Nach nur minimaler paramedianer Präparation der Hautlefzen wird die Neoharnröhre durch eine fortlaufende longitudinale Naht um einen Katheter gebildet. Deckung der Haut durch asymmetrische Rotationslappen.







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Literatur zweizeitige Hypospadie-Operation

Johal u.a. 2006 JOHAL, N. S. ; NITKUNAN, T. ; O'MALLEY, K. ; CUCKOW, P. M.:
The Two-Stage Repair for Severe Primary Hypospadias.
In: Eur Urol
(2006)