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Mainz = mixed augmentation ileum and zecum (Thuroff u.a., 1986).
Motivierter und medizinisch geeigneter Patient für eine heterotope kontinente Harnableitung nach Zystektomie, siehe Kapitel Grundlagen der Harnableitung.
die Darmmobilisation betrifft das Colon ascendens bis Mitte Colon transversum. Festlegung des Resektionsgrenzen: 20 cm Caecum/Kolon ascendens und 40 cm Dünndarm. Wenn keine suffiziente Appendix vorliegt, muss zusätzlich 20 cm Dünndarm für den Kontinenzmechanismus eingeplant werden [Abb. 1.20].
Mesospaltung Dünndarm und Dickdarm, Ausschaltung des oben festgelegten Darmabschnittes und Durchführung einer Ileoascendostomie.
Sorgfältige Spülung und Säuberung des ausgeschaltenen Darmabschnittes.
beim Kolon ascendens führt die Längsinzision entlang der Taenia libera. Bei einer suffizienten Appendix wird durch die Längsinzision die Bauhin’sche Klappe gespalten, ansonsten Schonung der Bauhin’schen Klappe. Säuberung der Mukosa [Abb. 1.21].
N-förmige Verbindung der antimesenterial inzidierten Darmabschnitte zu einer Darmplatte durch zwei fortlaufende Nähte (Vicryl 3–0) [Abb. 1.22].
Einleitung der Harnleiter durch die Pouchplatte, submuköse Tunnelung und Implantation der Harnleiter antirefluxiv (analog nach Leadbetter mit Vicryl 4–0) in das Kolon ascendens [Abb. 1.22].
die Pouchplatte wird in der Longitudinalachse gefaltet [Abb. 1.22] und fortlaufend zugenäht (Vicryl 3–0). Separate Ausleitung der MJ’s.
Tunnelierung des Appendixmeso alle 1 cm für versenkende Nähte. Seromuskuläre Inzision der Taenia libera von der Appendixbasis aufwärts über mindestens 4 cm [Abb. 1.23].
Die Appendix wird nach kranial geklappt und die versenkenden Nähte werden gelegt [Abb. 1.24].
Nach Knotung der gelegten Fäden wird ein Teil der Appendix submukös in den Pouch verlagert und dient als Kontinenzmechanismus [Abb. 1.25]. Dabei ist auf die Mesodurchblutung zu achten.
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Abbildung 1.23: Mainz-Pouch I: Tunnelierung der Mesoappendix und seromuskuläre Inzision der Taenia libera. |
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Abbildung 1.23: Mainz-Pouch I: die Appendix wird nach kranial geklappt und die versenkenden Nähte werden gelegt. |
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Abbildung 1.24: Mainz-Pouch I: nach Knotung der gelegten Fäden wird ein Teil der Appendix submukös in den Pouch verlagert. |
typischerweise wird das katheterisierbare Stoma am Nabel angelegt. Nach Entfernung der Haut und ggf. Schlitzung der Faszie wird ein Katheter mit möglichst 18 CH über das Stoma in den Pouch eingelegt und mit 20 ml geblockt. Einknüpfung des Appendixstomas in den Nabel mit 5 Nähten 2–0 Vicryl.
Siehe Kapitel Grundlagen der Harnableitung.
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Dr. med. Dirk Manski
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