Operationstechnik nach (Studer u.a., 1989).
Motivierter und medizinisch geeigneter Patient für eine orthotope Harnableitung nach Zystektomie, siehe Kapitel Grundlagen der Harnableitung.
Festlegung der Resektionsgrenzen: 70 cm Ileum werden benötigt, der Abstand zur Ileozökalklappe sollte mindestens 20 cm betragen [Abb. 1.19].
Mesospaltung des Dünndarms, Ausschaltung des oben festgelegten Darmabschnittes und Durchführung einer Dünndarmanastomose am verbleibenden Dünndarm. Sorgfältige Spülung und Säuberung des ausgeschaltenen Darmabschnittes.
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der Dünndarm wird, wie im zweiten Teilbild der Abb. 1.19 dargestellt, antimesenterial der Länge nach aufgeschnitten. Die ersten 15–20 cm des oralen Endes werden nicht inzidiert.
die MJ-Schienen werden durch den intakten Dünndarmabschnitt geführt, am oralen Ende erfolgt die Implantation der Harnleiter entsprechend der Technik nach Wallace [Abb. 1.16 Kapitel Ileumkonduit].
die einander zugewandten Schenkel der aufgeschnittenen Darmschenkel werden fortlaufend miteinander vernäht (Vicryl 3–0). Danach werden die Schenkel gefaltet [Abb. 1.19] und die Neoblase wird mit 2 fortlaufenden Nähten verschlossen. Vorher werden die MJs aus der Neoblase ausgeleitet.
am tiefsten Punkt der Neoblase wird ein 22 CH Silikonkatheter in die Neoblase eingebracht und mit 30 ml geblockt. Die 6 vorgelegten Nähte an der Harnröhre werden an der Neoblase vorgelegt und dann geknüpft.
Siehe Kapitel Grundlagen der Harnableitung.
| Ureterokutaneostomie | Inhalt | Hautmann-Neoblase |
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Dr. med. Dirk Manski
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