Manifeste Gerinnungsstörungen. Keine skrotale Hodenfreilegung bei V. a. Hodentumor.
Rückenlage, Spinal- oder Vollnarkose, Perioperative Antibiotikaprophylaxe bei Risikofaktoren für eine Wundinfektion.
Hautschnitt entlang der Raphe scroti, die Hodenhüllen werden schichtweise durchtrennt, beide Hoden können über den gleichen Hautschnitt erreicht werden. Alternativ getrennte transversale Hautschnitte.
nur bei Prostatakarzinom indiziert. Inzision der Tunica albuginea vom Oberpol bis zum Unterpol. Das herausquellende Hodengewebe wird mit dem Präparationstupfer von der Tunica albuginea gelöst, bis das Parenchym nur noch am Hilus befestigt ist. Anlage einer Klemme und Durchstechungsligatur nach Abtrennen des Hodenparenchyms über der Klemme. Sorgfältige Blutstillung.
Fortlaufender Verschluss der Tunica albuginea, Hodenhüllenverschluss, Subkutannaht, Hautnaht.
nach dem Hautschnitt wird der Hoden samt Hüllen mobilisiert, bis der Samenstrang isoliert ist. Der Samenleiter und Hodengefäße werden getrennt zwischen Ligaturen abgesetzt. Subkutannaht. Hautnaht.
Blutung, Nachblutung, Infektion, Wundheilungsstörung.
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Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de